Dienstag, 26. März 2013

Cape Town Part IV - Kaphalbinsel und Cape of Good Hope

Da wir nun ja ein Mietauto hatten, ging es Freitag morgens auf die Kaphalbinsel, durch die vielen kleinen Städte zum südlichsten Punkt Afrikas, zum Kap der Guten Hoffnung (wir wollen jetzt mal darüber hinweg sehen, was in Realität wirklich der südlichste Part ist.. ;) )

Leider starteten wir erstmal mit nicht so gutem Wetter, doch die Wolken zogen bald auf und es wurde ein wunderschöner Tag :)



Wunderschöne Sandstrände!
Danach ging es auch schon nach Simon's Town zu den afrikanischen Pinguinen.




Und weiter ging es ein paar Meter die Küste entlang zum Boulders Beach. Hier kann man am Strand entspannen, im (eiskalten) Indischen Ozean baden und dabei die Pinguine hautnah erleben!


Danach ging es weiter Richtung Süden zur Kap-Spitze, ein erster Geocache wurde gehoben und wir erreichten das Cape of Good Hope.



Und weiter ging es zu einem wunderschönen Strand mit superweichem, weißem Sand. Mein bis jetzt schönster Strand an dem ich je war! <3 (auch wenn das Wasser wirklich eiskalt ist..)






 Jump-Fotos dürfen natürlich nicht fehlen.. ;)


Am Samstag Morgen war dann die Abreise aus Cape Town geplant, also nutzten wir den Freitag Abend/Nacht noch einmal und Robby und ich gingen mit ein paar Freunden aus dem Hostel in den Club 31, ein Club in einem Hochhaus hoch über CT. Robby freundete sich an seinem ersten Wochenende in CT schon mit dem Barmann des Hostels an der uns dann auf die Gästeliste für besagten Club setzte ;) Ein wirklich gelungener Abschluss für unseren Aufenthalt in Kapstadt, eine wunderbare Stadt, in die ich vielleicht schon im April zurückkehren werde (solange ich noch im Land bleiben darf ;) ).

Samstag, 23. März 2013

Cape Town Part III - Climbing Table Mountain - 2nd try

Am Donnerstag Nachmittag (14.03.) landete auch mein Vater in Kapstadt und wir waren also komplett. Trotz des elf -stündigen Fluges ließ auch er es sich nicht nehmen uns bei unserem zweiten Versuch den Tafelberg zu erklimmen zu begleiten. Heute machten wir uns früher auf den Weg als gestern ;) , und bei kochender Hitze hieß es also wandern..

Da hoch soll es gehen! - Sind wir endlich da..?

Nach 2 1/2 Stunden sind wir auch endlich oben angekommen - Blick über die Kaphalbinsel
Blick über Kapstadt



Unser Weg (der deutlich steiler ist als es aussieht!)


 Für die Aussicht hat sich die Anstrengung allemal gelohnt, und wir konnten den Sonnenuntergang vom Tafelberg aus genießen. Auch sehr interessant wenn man rot und verschwitzt oben ankommt und einem dann die Leute von der Cable Car mit ihren Designer-Klamotten, High-Heels und Gläschen Wein in der Hand über den Weg laufen ;)




Freitag, 22. März 2013

Cape Town Part II - District 6 Museum und Climbing Table Mountain - 1st try

Nachdem es noch einmal durch das Bo-Kaap und später über den Greenmarket Square ging, an dem es die ganze Palette der Afrika-Souvenirs und mehr zu kaufen gibt, wollten wir uns kulturell etwas weiter entwickeln und gingen ins "District 6" Museum.
District 6, früher einmal ein gemischtes Gebiet von allen möglichen Rassen und Kulturen, wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als weißes Gebiet erklärt und die nicht-weiße Bevölkerung musste in Township-Gebiete weiter außerhalb umziehen.
Im District 6 Museum werden Erinnerungen an die Zeit vor und während dem Umbruch ausgestellt, eine wirklich sehr gelungene Ausstellung in die viel Zeit und Mühe gesteckt wurde!

Danach ging es zurück ins Hostel und wir machten uns fertig um den Tafelberg zu besteigen.
Leider verzögerte sich unsere Abfahrt ein bisschen und wir konnten erst sehr spät mit dem Aufstieg beginnen..
Blick auf den Tafelberg von unserem Hostel

Lions Head, den Robby schon vor meiner Ankunft bestiegen hat

Let's go! (noch motiviert ;) )




Erfahrene Capetonians rieten uns dann auf halber Strecke lieber umzukehren, denn es wurde schon langsam dunkel und aufgrund starker Winde war es nicht sicher ob uns die Seilbahn noch runterbringen konnte.

Hier ist unser Umkehrpunkt, gemütlich Pause machten wir trotzdem.. (auch wenn sich das später als vielleicht nicht so guter Plan herausstellte ;) )

denn wie man sieht.. es wurde langsam dunkel!
und plötzlich war es komplett dunkel.. und wir leider noch nicht unten.. :/
holpriger Steinweg bei Handylicht..


Geschafft haben wir es dann schließlich doch, und konnten erschöpft die Aussicht über CT genießen. Freundlicherweise nahm uns ein Minitaxi der Mitarbeiter mit, denn unseren Taxifahrer, der eigentlich auf uns warten wollte konnten wir leider nicht erreichen..
Also erstmal die Lage ausgecheckt und einen zweiten Versuch starteten wir am nächsten Tag auch, denn wenn man in Kapstadt ist muss man schon den Tafelberg erklimmen. ;)

Dienstag, 19. März 2013

Cape Town! :D

Am Montag Nachmittag, den 11. März ging es also für mich mit der Gautrain zum Johannesburger Flughafen OR Tambo und in knapp zwei Stunden nach Kapstadt. Beim Anflug hatte man schon einen wunderschönen Blick auf auf den Tafelberg und die Stadt.
Vom Flughafen brachte mich dann ein Shuttle zum Hostel, in dem mich Robby erwartete, der Kapstadt schon seit Freitag unsicher gemacht hat ;)
Unsere Unterkunft für drei Nächte war das Hostel "The Backpack", wirklich perfekt gelegen. Nur zwei Straßen von der berühmten Feiermeile Longstreet mit all ihren Clubs, Bars und Restaurant, im Rücken den Tafelberg und in Gehweite zu dem berühmten Bo-Kaap Viertel mit den bunten Häusern und zur Waterfront.

Zimmerausblick - Blick auf den Devils Peak/ Tafelberg vom Pool
An diesem Abend ging es für Robby und mich noch in einen Mexikaner zum Abend Essen, viel gab es zu erzählen und anschließend ließen wir den Abend im Hostel ausklingen. Da wird es auch nie langweilig, immer neue Leute kommen, Norweger, Franzosen, Deutsche, ja sogar Münchner lernt man kennen! ;)

(Btw falls ihr noch nicht genug von (Süd-)Afrika habt, hier ein kleiner Blog-Tipp: http://detreises.blogg.no/
Sunniva haben wir auch im Hostel kennengelernt, total nette 25-jährige Norwegerin, die für 24 Tage durch Südafrika, Namibia, Botswana,... reist und anschließend glaube ich auch noch nach Südamerika und Amerika.. Mit ihr haben wir den Tag auf Robben Island verbracht, vielleicht erkennt ihr mich ja auf dem ein oder anderen Foto ;) )

Am nächsten Tag ging es schließlich durchs Bo-Kaap an die Waterfront, wo am Nelson Mandela Gateway unser Boot zur Gefängnisinsel Robben Island ablegte.


Das Bo-Kaap, früher auch als Malay Viertel bekannt, ist vorwiegend von Muslimen und den "Cape Malays" bewohnt, also Sklaven, die von den Holländern aus Indonesien, Afrika und ganz Asien nach Südafrika gebracht wurden. Früher war es ein Township ähnliches, ärmeres Viertel, weshalb die Häuser bunt angestrichen wurden, um wenigstens durch diese Art ein bisschen Freude und Farbe in die Tristesse zu bringen.

tolle alte Autos - wunderschöne Moschee
Diese Autobahnbrücke wurde mal angefangen zu bauen, konnte dann aber wegen finanziellen Problemen erstmal nicht fertig stellen, und später machte es aufgrund der Stadtentwicklung keinen Sinn mehr sie zu vervollständigen. Kapstadt hat jetzt also eine angefangene Brücke, sehr beliebt auch unter Filmemachern ;)


Anschließend ging es zur Waterfront, der Flaniermeile mit Millionenyachten.
Am Nelson Mandela Gateway ging es dann also mit einem Boot in 45 Minuten nach Robben Island, mit wunderschöner Aussicht auf Kapstadt und den Tafelberg.


Welcome to Robben Island! - One Day in Prison ;)

Robben Island diente vom 17. bis zum 20. Jahrhundert als Gefängnis. Außerdem wurde es auch als Isolationsgebiet für Lepra-Kranke genutzt (auch wenn sich später herausstellte dass diese Krankheit eigentlich nicht ansteckend war) und während dem 2. Weltkrieg zu Trainings und Abwehr-Zwecken (auch wenn die Gefechtsstellungen erst 1947, also zwei Jahre nach dem Krieg fertig gestellt wurden, konnte mit Attrapen ein japanischer Luftangriff verhindert werden)
Viele berühmte südafrikanische Freiheits- und Anti-Apartheid Kämpfer wie Nelson Mandela, Robert Sobukwe,.. saßen auf der Insel in Haft.
Seit 1997 ist Robben Island ein Museum und ein Weltkulturerbe.

Nach der Bootstour gab es eine Bustour um die Insel, die von einem Bewohner der Insel geführt wurde.
Anschließend ging es in den Hochsicherheitstrakt, in dem ein ehemaliger Gefangener über seine Zeit und seine Erfahrungen auf Robben Island berichtete und uns die Zelle von Nelson Mandela zeigte.

In diesem Steinbruch hat unter anderem Nelson Mandela während seiner Inhaftierung Zwangsarbeit leisten müssen. Die kleine Höhle in der Mitte vom Steinbruch war der einzige Ort an dem Privatsspähre herrschte, hier wurde auch gegessen und diskutiert. Sie wird auch als "Die erste Demokratie Südafrikas" bezeichnet, weil hier die Grundlagen der südafrikanischen Verfassung von den politisch Inhaftierten besprochen wurden.






Unser Führer, ein ehemaliger politischer Gefangener, erklärte uns viel über die damaligen Zustände, unter anderem auch Dinge, wie z.b. Hilfen von Wärtern, die sich damit in extremste Gefahr begaben, über die man nirgendwo etwas lesen kann. Er hob die Bedeutung der Insel und des Gefängnisses für den Kampf gegen die Apartheid hervor und übergab die Aufgabe des Weitergebens dieses Wissens an uns, seine Zuhörer, weiter.

Mit dem Boot ging es nach diesem sehr interessanten Aufenthalt also wieder zurück nach Kapstadt, wo wir den Abend bei einem schönen Glas Wein und leckerem Essen in einem südafrikanischen Restaurant mit Blick auf den Tafelberg ausklingen ließen.


Sonntag, 17. März 2013

Grüße aus Oudtshoorn!

Hallo liebe Leser!

lange hab ich mich schon nicht mehr gemeldet, die letzten Wochen waren vollgepackt. Eine Woche verbrachte ich in der Oprah Winfrey Leadership Academy for Girls in der Nähe von Johannesburg und letzten Montag ging es dann nach Kapstadt, wo mich Robby schon erwartete. Am Donnerstag stieß dann Papa zu uns und am Samstag ging es dann los von Cape Town die Garden Route entlang nach Port Elizabeth. Heute sind wir an unserem zweiten Stopp angekommen, in Oudtshoorn, nachdem wir heute morgen aus unserer Unterkunft in der Nähe von Barrydale aufgebrochen sind. Ausführlichere Berichte kommen noch, nur ein kleines Lebenszeichen ;)

Mit Robby auf Robben Island, im Hintergrund Kapstadt und der Tafelberg
Mit Papa und Robby nach einem anstrengen Aufstieg den Sonnenuntergang vom Tafelberg genießen
Das wars erstmal, ich melde mich bald wieder! Wir genießen jetzt noch den Abend bei einem schönen Essen und ein paar kühlen Savanna Drys ;)
Liebe Grüße :)
Katja